Erbkrankheiten
Obwohl der Australian Shepherd als sehr "gesunde" Rasse bekannt ist, ist auch der Aussie nicht ganz frei von Erbkrankheiten. Folgende unten angeführte Krankheiten treten bei unserer Rasse auf. Trotz der geringen Anzahl der erkrankten Hunde müssen in der Zucht beide Eltentiere auf diese Erbkrankheiten hin untersucht und für frei befunden sein, um die Wahrscheinlichkeit, dass die nächste Generation an diesen erkrankt, möglichst gering zu halten. Teilweise können diese Veränderungen schon im Welpenalter festgestellt werden, daher ist eine Augenuntersuchung der Welpen im Alter von 6 - 8 Wochen angebracht.
Collie Eye Anomalie (CEA):
Die Collie Eye Anomalie ist eine beim Aussie selten vorkommende angeborene Augenerkrankung, die zu Netzhautablösung, Blutungen und Kolobombildung (Lücken im Augenhintergrund) führen kann. Sie ist bereits im Alter von 3 - 8 Wochen feststellbar.
Retina Dysplasie:
Bei der Retina Dysplasie ist eine Mißbildung der Netzhaut feststellbar, sie kann auch mit einer Netzhautablösung einhergehen. Die Retina Dysplasie ist ebenfalls schon im Alter von 3 - 8 Wochen feststellbar.
Katarakt (grauer Star):
Unter Katarakt versteht man eine Linsentrübung, die Linse erscheint weiß/gräulich. Diese Krankheit kann entweder vererbt werden oder durch Gewalteinwirkung wie z.B einen Unfall entstehen. Der vererbte Katarakt ist etwa im Alter von 1 ½ - 2 Jahren feststellbar.
Mikrophthalmus:
Diese vererbbare Augenkrankheit führt zu verkleinerten Augäpfeln. Ungefähr die Hälfte der erkrankten Hunde ist blind. Der Mikrophthalmus ist schon beim Welpen erkennbar.
Progressive Retina Atropie:
Die Progressive Retina Atropie kann verschieden Erscheinungsformen aufweisen. Diese Krankheit befällt immer beide Augen und führt zur Erblindung des Hundes. Sie ist erst im Alter von ca. 4 Jahren feststellbar.
Hüftgelenksdysplasie (HD):
Unter Hüftgelenksdysplasie versteht man eine krankhafte Veränderung des Hüftgelenkes im Bereich der Gelenkspfanne und des Oberschenkekopfes. Ist die Gelenkspfanne oder der Oberschenkelkopf zu flach ausgebildet, kommt es zu Reibung und Überbelastung, was wiederum zu Arthrose oder Arthritis führt. Die Hüftgelenktsdysplasie tritt in unterschiedlichen Schweregraden auf und kann bis hin zu hochgradigen Lähmungen führen.

