Zuchtvereine rund um den Aussie
FCI (Fédération Cynologique Internationale)
Weltweiter, größter und internationaler Dachverband der Kynologie für alle Hunderassen mit Sitz in Belgien. Die FCI hat derzeit 86 Mitglieds- und Partnerländer, pro Land darf nur ein Verband der FCI angehören. Die FCI garantiert innerhalb der Mitgliedsorganisationen die Anerkennung der Abstammungsurkunden und der Richter, sie stellt selbst keine Abstammungsurkunden aus, dies obliegt den Mitgliedsorganisationen in den einzelnen Staaten.
ÖKV (Österreichischer Kynologenverband)
Größter österreichischer Dachverband von Hundeverbänden, für alle von der FCI anerkannte Hunderassen in Österreich zuständig, einziges österreichisches Mitglied der FCI.
Die Zucht der FCI-Aussies in Österreich erfolgt über den ÖKV, welcher die Rasse zuchtbuchmäßig betreut und auch für die Ausstellung aller FCI-Stammbäume für in Österreich gezogene Welpen verantwortlich ist. Die Zucht erfolgt gemäß der ÖKV-Zuchtordnung, welche Gesundheitsauswertungen (HD-Auswertung, jährliche klinische Augenuntersuchung, Zahnbefund), Showbewertungen und Arbeitsprüfung (BH-Prüfung) der Zuchttiere vorschreibt und kontrolliert. Das Zuchtbuch besteht aus A-Blatt, B-Blatt und Register. A-Papiere bekommen Welpen, die bezüglich Abstammung und Zuchtvorgang den Zuchtbestimmungen voll entsprechen. B-Papiere bekommen Welpen, deren Eltern hinsichtlich der Abstammung entsprechen, aber nicht in Bezug auf Gesundheit oder Wesen. Bei Hunden mit B-Papieren besteht Zuchtverbot. Registerpapiere bekommen Hunde, die keine oder nur unvollständige FCI-Abstammungsnachweise erbringen können (drei Generationen zurückliegend, aufgrund der erst vor einigen Jahren erfolgten vollständigen FCI-Anerkennung des Aussies noch sehr verbreitet in Österreich), ÖKV/FCI-Papiere sind international anerkannt.
AKC (American Kennel Club)
Amerikanischer kynologischer Verband für alle Hunderassen. Der AKC stellt Stammbäume für die einzelnen Hunderassen aus, vom AKC ausgestellte Stammbäume werden von der FCI anerkannt.
ASCA (Australian Shepherd Club of America)
Ältester und größter Aussieverband im Ursprungsland der Rasse, Zucht-Registratur, kein eigentlicher Zuchtverband. Der ASCA stellt für die Nachkommen der registrierten Hunde Stammbäume aus (diese müssen eine lückenlose ASCA-Registrierung der Vorfahren vorweisen können) , ASCA hat einen Code of Ethics mit allgemeinen Vorgaben für die Zucht, die die Züchter einhalten sollen. Nachweise von gesundheitliche Auswertungen, Wesenstests, Showbewertungen der Zuchttiere etc. werden nicht verlangt, lediglich ein DNA-Nachweis der Zuchthunde ist vorgeschrieben. Auf dem ASCA-Stammbaum kann vom Züchter ein Vermerk angebracht werden, der einen Zuchtausschluss des Hundes vorsieht. ASCA akzeptiert Züchter und Welpen aus aller Welt. ASCA-Papiere werden von der FCI / ÖKV für die Zucht nicht akzeptiert.
ASA (Australian Shepherds of Austria)
vom Österreichischen Kynologenverband (ÖKV) anerkannter Österreichische Rasseverein für den Australian Shepherd zur Förderung der Hunderasse, nicht für das Zuchtbuch der Aussies zuständig, nicht berechtigt zur Ausstellung von Stammbäumen.
ÖHU (Österreichische Hundesportunion)
Österr. Dachverband für alle Hunderassen, lokales, wesentlich kleineres Gegenstück zum ÖKV, Verband mit eigener Zuchtordnung und Ausstellung von Papieren, nicht international orientiert.

